2007 erschien ein Hörbuch, welches sich aus unerklärbaren Gründen auch in meiner Bibliothek wieder findet. Der Witz an der Sache, die Printausgabe steht ebenfalls in meinem Bücherregal – wahrscheinlich auch seit 2007.
Woher und weshalb sich dieses Buch, sowohl virtuell auf meiner Festplatte als auch als gedrucktes Buch in meinem Regal findet, weiß der Geier. Wie es überhaupt Einlass in meine Wohnung fand ist mir bis dato schleierhaft.
Fangen wir mit der Buchausgabe an: Gelesen habe ich – ganz ehrlich – 42 Seiten.
Rein aus Neugierde habe ich eben mal bei amazon geschaut wie viel Seiten dieses Büchlein denn insgesamt hat und dabei stellte ich fest das dass Buch bereits 1992 erschienen ist. Wow! Nun gut – Seitenzahl insgesamt übrigens 192.
Anhand der von mir gelesenen Seiten ist bereits erkennbar, dass der Inhalt offensichtlich zu damaligen Zeiten nicht wirklich mein Interesse angeregt hat.
Ich kann mich erinnern, dass es sich gut lesen ließ, verständlich war und durchaus zu weiteren Gedanken angeregt hat. Nunja – mehr kann ich auch nicht darüber sagen. Es wird schon einen Grund gehabt haben warum ich genau dieses Buch nie weiter und vor allem zu Ende gelesen habe.
Das Hörbuch: Gehört habe ich glaube ich auch nicht mehr als 42 Seiten, wenn nicht weniger. In Minuten würde ich jetzt mal sagen – gefühlte höchstens, aber wirklich höchstens 40 Minuten. Auch hier muss ich betonen dass es nicht schlecht gesprochen war. Der Sprecher ist mir zwar bis heute unbekannt, jedoch habe ich nicht`s negatives in Erinnerung bezüglich Vorlesequalitäten etc. Auch hier kann ich keinen Grund nennen weshalb das Hörbuch kein anständiges Ende in meinen Ohren fand.
Von welchem Buch bzw. Hörbuch spreche ich hier nun? Und was soll das Ganze denn jetzt hier?
Also: Erstmal zur Frage was das Ganze hier jetzt soll. MITTEILUNG – Ganz einfach!
Morgen (Samstag) werde ich einen freien Tag opfern um an einem Seminar teilzunehmen. Der Sinn und Zweck der Teilnahme an diesem Seminar erschließt sich mir, von der Logik her, selbstverständlich. Jedoch habe ich einen kleinen roten Teufel auf meiner Schulter sitzen der fragend mit seinem Dreizack wedelt. Dieser kleine rote Teufel versteht momentan, meine und seine Welt, nicht mehr.
Ganz freiwillig und ohne jeglichen Zwang, bestückt mit sehr viel Neugierde und einer gehörigen Portion Skepsis, habe ich mich einfach mal eben so zu diesem kommenden Seminar angemeldet. Ja? Ihr ahnt es bereits?
Richtig! Das Seminar, das Buch und natürlich auch das Hörbuch handeln von ein und demselben Thema.
Kurz: Der Name des Buches lautet:
Endlich Nichtraucher, Autor ist Allen Care.
Ich traue es mich fast gar nicht aussprechen, aber ich besuche tatsächlich morgen eine Veranstaltung welche genau auf diese Methode von Allen Care aufbaut. Mein Gott!
Um hier schnell noch eines klar zu stellen, ich gehöre schon seit längerer Zeit nicht mehr den Kettenrauchern an, auch flippe ich nicht aus wenn ich längere Zeit keine Zigarette bekomme. Meine «Tagesdosis« beläuft sich maximal auf 6-10 Zigaretten und ich geraucht wird zuhause nur in der Küche. Auch finde ich es nicht schlimm einen Laden zum rauchen zu verlassen, zugegeben im Winter grenzt das teilweise schon leicht an Folter. Falls der Eindruck gerade entsteht ich wolle mich irgendwie verteidigen oder gar meinen Zigarettenkonsum entschuldigen, so ist das falsch. Ich rauche gerne.
Naja Stopp, kann man das so sagen? Ich rauche gern? Ich höre gern ein Hörbuch ja, auch lese ich gern, hm also vergleichbar mit einer Zigarette ist das jetzt nicht. Streicht den Satz ich rauche gerne. Denkt Euch was anderes dafür aus, mir fällt nämlich ehrlich gesagt kein Grund ein warum ich rauche. Ist das bereits eine Erkenntnis?
Wie dem auch sei. Ich werde diese Veranstaltung also morgen besuchen und keine große Erwartung daran haben. Ich bin gespannt wie mir eine Person, allein mit Worten suggeriert, nicht mehr zu rauchen. Jegliches Verlangen würde abgesprochen sein – alles ganz einfach. Aha so so also.
Morgen früh um 10 Uhr werde ich also mit einigen Arbeitskollegen in einem Saal sitzen und beobachten welche «Zaubertricks« angewandt werden – oder auch nicht. Zigaretten sind ausdrücklich erwünscht. Raucherpausen gibt es demzufolge. Speisen und Getränke müssen selbst mitgenommen werden.
Warum ich jetzt also dahin gehe? Nun ich weiß es nicht und der kleine rote Teufel auf meiner Schulter sitzt da immer noch, allerdings sagt er nichts weiter dazu, er scheint genauso sprachlos zu sein wie ich es seit einer Woche bin. Wir wissen beide nicht recht wer uns auf diese Teilnehmerliste gesetzt hat und irgendwie, und das ist das komische daran, finden wir beide es nicht wirklich schlimm dort hin zu gehen.
Mein Ziel ist es nicht als Nichtraucher um 16 Uhr durch die Tür zu gehen und meinen Tabak zu entsorgen. Ich bin neugierig und gespannt was kommt. Was ist wenn ich tatsächlich plötzlich nicht mehr rauche? Hm darüber hab ich auch noch nicht nach gedacht .
Kommt wie kommt, is wie is…. ich wollte es nur mal eben so mitteilen, warum weiß ich auch nicht…
In diesem Sinne, ich mache jetzt Feierabend und werde schnell noch eine rauchen oder auch nicht, mal sehen….
Zum Buch Zum Hörbuch